Grundwasser oder DrĂ€ngwasser macht auch in unserer Gartenanlage Probleme. Schuld sind die ergiebigen RegenfĂ€lle im Herbst 2010, der viele Schnee im Dezember 2010 sowie die in diesem Zusammenhang oft randvoll gefĂŒllte Schrote. Von hier dringt permanent Wasser in den Boden. Unser Gartenweg ist hauptsĂ€chlich im vorderen Bereich (NĂ€he Schöppensteg) stĂ€ndig ĂŒberflutet. Man kann diesen Teil nur mit Gummistiefeln begehen. Hier lief das Wasser sogar bis in die Lauben. Wasserwirtschaftliche Experten meinen in Presseveröffentlichungen, dass man nicht vor Mai mit einer Entspannung rechnen kann. Pressemitteilungen zufolge kann man mit keiner EntschĂ€digung durch die Versicherungen rechnen. Schöne Pleite!

Gartenweg im Hinteren Teil der Gartenanlage
NutzflÀche in der Parzelle 26
Der FĂ€kalientank wurde durch Grundwasser nach onen gehoben.
Grundwasser im Keller Parzelle 24

Ein Abpumpen des Wassers macht keinen Sinn, weil der Grundwasserspiegel nicht sinkt. Versuche haben das belegt. Nach wenigen Minuten war der alte Wasserstand wieder erreicht. Erfolg wĂ€re nur möglich, wenn alle Brunnen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum abgepumpt wĂŒrden, um den Grundwasserspiegel im gesamten Bereich zu senken

Der Tank im linken Foto war nur zu einem viertel gefĂŒllt. Aber wer rechnet schon mit einem so gewaltigen Wasseranstieg?

Hauptproblem ist vermutlich die Schrote

Die Schrote soll uns ĂŒber die gesamte LĂ€nge unserer Gartenanlage durch einen Damm vor Überschwemmungen schĂŒtzen. Das geschieht auch bis auf Ausnahmen recht gut. Eine Ausnahme ist immer dann gegeben, wenn bei extrem starken RegenfĂ€llen die Schote bis zum Damm randvoll ansteigt. Dabei ist es in der Vergangenheit vorgekommen, dass die Schrote ĂŒberlĂ€uft.
Die Gefahr des Überlaufens wird immer grĂ¶ĂŸer, da das zustĂ€ndige Amt fĂŒr Hochwasserschutz in Schönebeck die Schrote mehr oder weniger verkommen lĂ€sst. Sie verschlammt - der Schlamm ist nach unserer SchĂ€tzung bald einen Meter hoch. Hinzu kommt, dass Wasserpflanzen den Bachlauf zuwachsen lassen. Damit kann bei Regen nicht genug Wasser aufgenommen werden und die Fließgeschwindigkeit nimmt durch den Bewuchs stark ab. Die Folge wird sein, dass sie eher ĂŒberlaufen wird und damit SchĂ€den in der Kleingartenanlage entstehen. Das FrĂŒhjahrshochwasser ist vermutlich auch durch den schlechten Pflegezustand der Schrote entstanden.
In diesem FrĂŒhherbst (August/September 2011) konnte man nach eigentlich normalen RegenfĂ€llen feststellen, dass die Parzellen nahe der Hauptstraße und der Hauptweg durch DrĂ€ngwasser aus der Schote geschĂ€digt wurden. Man konnte den Hauptweg nur mit Gummistiefeln oder Barfuß begehen. Der Damm ist undicht bzw. weicht auf, weil durch den hohen Schlamm permanent eine Durchfeuchtung erfolgt.

Die letzte Dammpflege (Entschlammen) wurde im August 2002 wÀhrend des Sommerhochwassers abgebrochen und nicht wieder aufgenommen.